Fun Facts über Martial Arts

Das Wort Karate besteht genau genommen aus der Kombination zweier Wörter, nämlich des Wortes Kara, was Hand und Te, welches leer bedeutet. Somit heißt Karate übersetzt “leere Hand”. Das fasst diese Kampfkunst ausgesprochen gut zusammen. Interessant ist auch die Namensbedeutung von Kung Fu. Diese Bezeichnung entstammt dem Chinesischen und bedeutet “etwas durch harte, geduldige Arbeit Erreichtes”. Verwendet wird es für Kunstfertigkeiten, deren Erlernen viel Zeit und Mühe kostet. Hierzulande kennen wir es als Bezeichnung für die berühmte chinesische Kampfkunst. Tang-Soo-Do bedeutet “der Weg der chinesischen Hand” und bezeichnet ebenfalls eine Kampfkunst. Jiu-Jitsu ist die waffenlose Selbstverteidigung der japanischen Samurai und der Name bedeutet “die sanfte, nachgebende Kunst”.

Martial Arts Legenden

Martial Arts wären nicht das, was sie sind, hätte die Filmindustrie diese nicht aufgegriffen und ihnen ein eigenes Genre geschaffen. Sie zeichnen sich nicht immer durch große Handlungsstränge aus, dafür umso mehr durch unzählige, meist überspitze Kampfszenen, bei denen es nicht selten ein Held mit einer ganzen Schar von Gegnern gleichzeitig zu tun bekommt. Der wohl bekannteste ist Bruce Lee, welcher den Grundstein für die Martial Arts Filme legte. Der Film „Der Mann mit der Todeskralle” war die erste chinesisch-amerikanische Filmproduktion und sollte sein größter Filmerfolg werden. Leider verstarb Bruce Lee noch vor der Prämiere an bis heute nicht genau geklärten Ursachen. Seine unglaublichen sportlichen Leistungen und sein tragischer Tod verliehen ihm Legendenstatus. Er war auch derjenige, der Chuck Norris seine ersten Rollen vermittelte. Norris war der erste westliche Mann, der den höchsten Dan in Tang-Soo-Do verliehen bekam. Durch seine Rolle in Walker Texas Ranger wurde Norris zur Kultfigur. Die übertriebenen Kampfszenen bieten die Basis für die amüsanten “Chuck Norris Fakten”. Darin wird er als unbesiegbarer Held auf’s Korn genommen, wie zum Beispiel: Chuck Norris hat bis unendlich gezählt – zwei Mal, oder, Chuck Norris ist der Einzige, der die Zeit wirklich totschlagen kann.

Gürtelfarben und was sie aussagen

Die Bedeutung der Gürtel im Karate gleicht einer Geschichte: Sie beginnt mit einer schneebedeckten Landschaft (weißer Gürtel). Die Sonne bringt den Schnee zum Schmelzen und die gefrorene Erde wird sichtbar (gelber Gurt). Die Sonne erwärmt die Erde und macht sie fruchtbar (orangefarbener Gurt). Aus ihr heraus entwächst eine zarte Pflanze (grüner Gürtel). Diese Pflanze wächst und gedeiht und ragt bis in den Himmel (blauer oder violetter Gurt). Sie entwickelt sich zu einem prächtigen Baum mit einer starken Rinde und ist schließlich ausgewachsen (brauner Gurt). Der Schwarze Gürtel symbolisiert den Meister und das Wandeln der Stille. Der Schüler entwickelt sich wie die Pflanze in der Geschichte und wird mit der Zeit immer stärker.

Sendeverbot in Deutschland

Hat eine Sportart an genügend Popularität gewonnen, folgt bald die Übertragung der Events im Fernsehen. So war es auch bei den Mixed Martial Arts. Das Besondere an dieser Art zu Kämpfen ist, dass selbst Schläge und Tritte eines am Boden liegenden kein Tabu darstellen. Dies wurde jedoch als Grenzüberschreitung angesehen, was 2010 ein Sendeverbot nach sich zog. Vier Jahre später erklärte ein Gericht dieses Verbot für rechtswidrig. Seitdem kann man seine Lieblingsfights wieder gemütlich vom Sofa aus auf dem Fernseher anschauen.